Der Kläger beantragt, das Urteil des FG, die Einspruchsentscheidung vom 12.9.2007 und den Umsatzsteuer-Änderungsbescheid für 2004 vom 18.1.2006 aufzuheben. 5 Satz 1 Nr. 1 des Umsatzsteuergesetzes (UStG) der Umsatzsteuer. ; Klenk in Sölch/Ringleb, Umsatzsteuer, § 3 Rz 630; Meyer, EFG 2013, 90, 91; Nieskens in Rau/Dürrwächter, Umsatzsteuergesetz, § 3 Rz 1743; Reiß, Umsatzsteuerrecht 2012, S. 283; Tehler in Reiß/Kraeusel/Langer, UStG § 10 Rz 342; ders., Umsatzsteuer- und Verkehrsteuer-Recht 2013, 95, 96; Wagner in Sölch/Ringleb, a.a.O., § 10 Rz 428; wohl auch Englisch in Tipke/Lang, Steuerrecht, 21. 9a Nr. tatsächlicher Kostenanteil laut Fahrtenbuch. Im Gegensatz dazu sucht jedoch der Unternehmer den Betrieb auf, um dort unternehmerisch tätig zu sein. Zudem komme es entgegen der Vorentscheidung nicht darauf an, ob der Kellerraum ein häusliches Arbeitszimmer gewesen sei. 26 Abs. Sollte die 1997, I-5577, UR 1998, 61 wie folgt begründet: 4. c) Fahrten zwischen Wohnung und ständig wechselnden Betriebsstätten bei Selbständigen Mit Urteil vom 23.10.2014 (Aktenzeichen III R 19/13) hat der Bundesfinanzhof entschieden, dass Fahrtkosten eines Selbständigen zu ständig wechselnden Betriebsstätten, denen keine besondere zentrale Bedeutung zukommt, mit den tatsächlichen Kosten und nicht nur nach den … Daraufhin hat auch der für das Verfahren wegen Umsatzsteuer zuständige 5. Mit der Entscheidung klärt der BFH die im Schrifttum umstrittene Frage im Sinne der langjährigen Verwaltungsauffassung. b der MwStSystRL) falle, in Fällen der Nutzung eines dem Unternehmensvermögen zugeordneten PKW durch einen Unternehmer für Fahrten zwischen Wohnort und Unternehmen (Betriebsstätte) konsequenterweise die Voraussetzungen des Art. Danach werden den Dienstleistungen gegen Entgelt gleichgestellt "die Verwendung eines dem Unternehmen zugeordneten Gegenstands für den privaten Bedarf des Steuerpflichtigen ... oder allgemein für unternehmensfremde Zwecke, wenn dieser Gegenstand zum vollen oder teilweisen Abzug der Mehrwertsteuer berechtigt hat". Der Arbeitnehmer ist arbeitsvertraglich verpflichtet, während der Arbeitszeit an der Arbeitsstätte zu sein, sodass grundsätzlich kein unternehmerischer Grund dafür besteht, ihn zwischen Wohnung und Betrieb zu befördern. Für die Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte ist mir das allerdings nicht ganz so klar. Der BFH lehnt die Parallelbetrachtung zu den Fahrten eines Arbeitnehmers ab. Buchung. Pflichtfeld: Bitte geben Sie eine gültige E-Mail Adresse ein. Das zwischen A und der GmbH bestehende Organschaftsverhältnis bewirkt, dass die Leistungen zwischen der GmbH und A als nichtsteuerbare Innenleistungen zu behandeln sind. Eine derartige Sicht ist aber keineswegs zwingend und wird auch nicht durch den Neutralitätsgrundsatz gefordert (so zutreffend Huschens, SteuK 2013, 127). a der MwStSystRL) bejaht werden müssten. (089) 9231-400 Pressereferent Tel. des Kfz (einschl. Für diese hatte der Europäische Gerichtshof (EuGH) nämlich entschieden, dass Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte auch im Dienstwagen steuerlich grundsätzlich der Privatsphäre und nicht Zwecken des Unternehmens zuzuordnen sind. Die schriftliche Genehmigung zur Veröffentlichung des Textes auf Steuer-Nachrichten.info liegt vor. Der BFH gab der Klage statt. Weiterbildung mit 24 Online-Seminaren, e-Trainings, Arbeitshilfen sowie 5 Lizenzen. Fahrten zwischen Wohnung und Betriebsstätte, mehrere Betriebsstätten oder gar keine – Fahrtkosten mit einem Firmenwagen können bei einem Unternehmer ganz unterschiedlich ausfallen. a und b MwStSystRL Art. 31.12.2015 (Betriebseinnahme) Das FG wies die dagegen erhobene Klage mit der Begründung ab, da die unentgeltliche Beförderung von Arbeitnehmern grundsätzlich unternehmensfremden Zwecken zuzurechnen sei, müsse Entsprechendes auch für die Fahrten eines Unternehmers zwischen Wohnung und Betrieb gelten. Zugleich war er alleiniger Gesellschafter und Geschäftsführer einer GmbH. 15.23. Überlassung für Fahrten zwischen Wohnung und Betrieb 12 × 0,03 % des Listenpreises × Entfernung Wohnung-Arbeitsstätte bzw. Ich muss mittels der 0,03% Methode den Anteil berechnen, den ich privat entnehme. 2 Satz 2 des Umsatzsteuer-Anwendungserlasses; Huschens, Steuerrecht kurzgefasst - SteuK - 2013, 127; Langer in Reiß/Kraeusel/Langer, MwStSystRL Art. 2 der Richtlinie 77/388/EWG (seit dem 1.1.2007 Art. Es wird dafür eine Kontrollrechnung erstellt. 1997, I-5577, UR 1998, 61, Leitsatz 2, Rz 29 und 33; ferner z.B. Fahrten Wohnung – Arbeitsstätte = 36.000 € x 0,03 % x 14 km x 12 Monate = 1.814,40 € Fahrten W-A als Werbungskosten = 0,30 € x 14 km x 15 Tage x 12 Monate = 756,00 € Private Nutzung Pkw 1% – Anteil ohne Umsatzsteuer. Das FG wies die Klage wegen Umsatzsteuer ab. Aufl., § 17 Rz 334), folgt der Senat nicht. 1 Buchst. Bisherige Buchungen für "Verpflegungsmehraufwendungen für Unternehmer" muss ich jetzt korrigieren und stattdessen als "Fahrten zwischen Wohnung und Betriebsstätte". Die Entfernung zwischen Wohnung und Arbeitsstätte beträgt 30 km und wird an 230 Tagen zurückgelegt. Fahrten zwischen seiner Wohnung und der davon 10 km entfernten Betriebsstätte, an der er über-wiegend tätig ist. 5 Satz 1 Nr. Das Wahlrecht des ArbG, die LSt für geldwerte Vorteile bei Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte nach § 40 Abs. Bundesfinanzhof 5.6.2014, XI R 36/12: Die Verwendung eines dem Unternehmen zugeordneten PKW für Fahrten zwischen Wohnung und Betriebsstätte erfolgt nicht für Zwecke, die außerhalb des Unternehmens liegen, und ist mithin nicht als unentgeltliche Wertabgabe der Umsatzbesteuerung zu unterwerfen. 2. a der Richtlinie 77/388/EWG (seit dem 1.1.2007 Art. und NoVa mit Berücksichtigung von Sonderausstattung), jedoch maximal 720.- Euro, anzusetzen, wenn der Arbeitnehmer ein arbeitgebereigenes Kfz für nicht beruflich veranlasste Fahrten oder Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte benützt. 1997, I-5577, Umsatzsteuer-Rundschau - UR - 1998, 61). SIS-Datenbank online  |  SIS-Tagesaktuell. Lösung Udo kann für die Fahrten Wohnung/Betrieb Betriebsausga- Der Unternehmer sei in dieser Sache insbesondere nicht mit Arbeitnehmern zu vergleichen. Das ist der zu versteuernde Betrag für einen Monat: Listenpreis x 0,03% x Entfernungskilometer. Hiermit bestätigen wir, dass Frau / Herr _____ wohnhaft in _____ _____ in unserem Unternehmen angestellt ist. 6 Abs. In der SIS-Datenbank sind sie bereits drin! Die unentgeltliche Beförderung von Arbeitnehmern von der Wohnung zur Arbeitsstätte und zurück mit einem betrieblichen PKW durch den Arbeitgeber dient grundsätzlich dem privaten Bedarf der Arbeitnehmer und damit unternehmensfremden Zwecken. Denn Fahrten zwischen Wohnung und Betrieb durch den Unternehmer gelten als unternehmerische Fahrten (Abschnitt 15.23 Abs. BFH: PKW-Nutzung durch einen Unternehmer für Fahrten zwischen Wohnung und Betriebsstätte, » Online und/oder Offline mit monatlicher Update-DVD, » Über 120.000 Urteile und Erlasse, durchgehend mit Leitsätzen, » Vollelektronische Handbücher ESt/LSt, 1 UStG wird einer sonstigen Leistung gegen Entgelt gleichgestellt "die Verwendung eines dem Unternehmen zugeordneten Gegenstands, der zum vollen oder teilweisen Vorsteuerabzug berechtigt hat, durch einen Unternehmer für Zwecke, die außerhalb des Unternehmens liegen, oder für den privaten Bedarf seines Personals, sofern keine Aufmerksamkeiten vorliegen". Fahrten Wohnung – Arbeitsstätte = 36.000 € x 0,03 % x 14 km x 12 Monate = 1.814,40 € Fahrten W-A als Werbungskosten = 0,30 € x 14 km x 15 Tage x 12 Monate = 756,00 € Private Nutzung Pkw 1% – Anteil ohne Umsatzsteuer in diesem Sinne EuGH-Urteil - Fillibeck - in Slg. b der Richtlinie 77/388/EWG (seit dem 1.1.2007 Art. Mit seiner Revision rügt der Kläger die Verletzung materiellen Rechts. USt. Damit beträgt der Nutzungsanteil für Fahrten zwischen Wohnung und Betrieb 5.400 EUR (50.000 × 0,03 % x 30 km × 12 Monate). Für diese hatte der Europäische Gerichtshof (EuGH) nämlich entschieden, dass Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte auch im Dienstwagen steuerlich grundsätzlich der Privatsphäre und nicht Zwecken des Unternehmens zuzuordnen sind. Danach war für die ertragsteuerrechtliche Beurteilung u.a. - 31.12.2008 Fahrten Wohnung / Betriebsstätte an 220 Tagen á 30 km einfache Entfernung 6b Richtlinie 77/388/EWG Art. Fahrten zwischen Wohnung und Betriebsstätte sowie Familienheimfahrten wegen einer aus betrieblichem Anlass begründeten doppelten Haushaltführung stellen unternehmerische Fahrten dar und unterliegen keiner Vorsteuerkürzung nach § 15 Abs. Sie müssen JavaScript aktivieren, um einen Kommentar schreiben zu können. Diese deutlich günstigere Ermittlungsmethode greift, sobald der Arbeitnehmer nachweisen kann, dass er seinen Dienstwagen an höchstens 180 Tagen für solche Fahrten … Nachdem das FG diese Klage mit Urteil vom 19.1.2010, 1 K 4306/07 E (Entscheidungen der Finanzgerichte - EFG - 2010, 1986) abgewiesen hatte, hob der Bundesfinanzhof (BFH) die Vorentscheidung auf und verwies die Sache zur anderweitigen Verhandlung und Entscheidung an das FG zurück (Urteil vom 9.6.2011 VI R 55/10, BFHE 234, 164, BStBl II 2012, 38). Im Übrigen weist der BFH die Argumentation, auf beide Fälle müssten die gleichen Kriterien angewandt werden, mit der Begründung als nicht zwingend zurück, entscheidend sei der jeweils zu beurteilende Sachverhalt. a oder Buchst. c) Soweit das FG zur Begründung seiner Auffassung ferner ausführt, die Abgrenzung, inwiefern Fahrten zwischen Wohnung und Betriebsstätte unternehmerischen Zwecken dienen, könne bei Fahrten von Unternehmern mit deren eigenen PKW nicht nach anderen Kriterien erfolgen als bei dem Transport von Arbeitnehmern, ist dies zwar zutreffend. Hiermit bestätigen wir, dass Frau / Herr _____ wohnhaft in _____ _____ in unserem Unternehmen angestellt ist. 2, § 3 Abs. 26 Abs. Der EuGH hat dies in seinem Urteil - Fillibeck - in Slg. Bleiben Sie immer Up-to-date mit dem haufe.de. b) Während ein Arbeitnehmer (arbeitsrechtlich) verpflichtet ist, während der vereinbarten Zeit an der Arbeitsstätte zu sein, sodass es grundsätzlich keinen unternehmerischen (betrieblichen) Grund gibt, den Arbeitnehmer vom Wohnort zum Unternehmen (Betrieb) und zurück zu befördern (vgl. Horst Flick, Groß- und Konzernbetriebsprüfer in Hessen, Brigitte Scheibenzuber, Steuerberaterin, 84137 Vilsbiburg, Ingrid Nigmann, Kanzlei Dipl.-Kfm. dazu EuGH-Urteil - Fillibeck - in Slg. Die Verwendung des PKW durch A war daher - anders als bei der entgeltlichen Überlassung an einen Arbeitnehmer - nicht als steuerbare sonstige Leistung (tauschähnliches Geschäft), sondern unter dem Gesichtspunkt einer unentgeltlichen Wertabgabe zu unternehmensfremden Zwecken zu prüfen. Bei wöchentlichen Familienheimfahrten mit einem Firmenwagen wird kein geldwerter Vorteil angesetzt, da ein Arbeitnehmer - würde er für die wöchentlichen Fahrten einen eigenen Pkw nutzen - die … Der Bundesfinanzhof (BFH) wies die Klage ab: 1. Senat des FG Beweis insbesondere durch Inaugenscheinnahme des Kellerraums erhoben. Im Anschluss an eine Lohnsteuer-Außenprüfung bei der GmbH vertrat der Beklagte und Revisionsbeklagte (das Finanzamt - FA -) die Auffassung, bei dem beruflich genutzten Kellerraum handele es sich um ein häusliches Arbeitszimmer des Klägers, sodass nicht - wie vom Kläger angenommen - Dienstreisen zwischen A und B, sondern vielmehr Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte gegeben seien.